Obwohl die VPAP-Atemtherapiegeräte individuelle Behandlungseinstellungen für jeden Patienten erlauben, können sie dennoch für eine Vielzahl von Patienten bereits ohne große Feinanpassung verwendet werden.

Bei den meisten Patienten sorgen bereits die Trigger-Voreinstellungen (Medium) für eine wirksame Synchronisation zwischen der Atmung des Patienten und dem Gerät.

Patientenspezifische Geräteeinstellungen

Die Triggereinstellung kann insbesondere bei  Patienten mit veränderter Lungenmechanik notwendig werden. Um eine effektive Trigger-Funktion zu gewährleisten, kann das Gerät daher bei Bedarf auf die spezifischen Besonderheiten der Patientenatmung angepasst werden. Eine schlechte Synchronisation zwischen Patient und Gerät wird somit zuverlässig vermieden.

Flexibilität für eine patientenspezifische Behandlung

VPAP-Atemtherapiegeräte bieten inspiratorisch und exspiratorisch jeweils fünf Empfindlichkeitsstufen zur Feineinstellung der Trigger-Sensitivität.

Funktionsweise


Einstellbare Triggerempfindlichkeiten

Die vorgewählte Werkseinstellung ist für die meisten Patienten bereits gut geeignet. Höhere und niedrigere Empfindlichkeitsstufen bieten jedoch die Flexibilität für die Anpassung an sehr unterschiedliche Krankheitszustände. Auf diese Weise kann selbst bei Patienten mit untypischen Atemmustern eine sehr gute Synchronisation zwischen Patient und Atemtherapiegerät erzielt werden.

Gründe für eine einstellbare Trigger-Sensitivität

Die einstellbare Trigger-Sensitivität dient der Feinabstimmung der Gerätereaktion auf die Lungenmechanik des Patienten, um die Synchronisation der Atmung mit dem Gerät zu gewährleisten.

 

Höhere Triggerempfindlichkeitsstufen empfehlen sich bei Patienten mit hohem Atemwiderstand, einschließlich Kindern und Patienten mit obstruktiver Lungenmechanik. Bei diesen Patienten kann die schwache Atemanstrengung bzw. ein intrinsischer PEEP ansonsten die Trigger-Funktion beeinflussen.

 

Niedrigere Triggerempfindlichkeitsstufen eignen sich für Patienten, mit einer eher restriktiven Lungenmechanik. Hierbei kann es zu längeren exspiratorischen Pausen kommen, so dass Herzfrequenzschwankungen und andere Körpergeräusche vom Gerät als Triggerimpuls interpretiert werden können. Die Reduktion der Triggerempfindlichkeit kann diesen Effekten wirkungsvoll entgegen wirken.

 

Die gute Einstellung der Triggersensitivitäten ist immer sehr hilfreich für das Erreichen einer guten Synchronisation zwischen Patient und Gerät.

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