Schlafbezogene Atmungsstörungen (SBAS)

Schlafbezogene Atmungsstörungen (SBAS) zeichnen sich durch abnormale Atemmuster oder Atempausen sowie unzureichende Beatmung während des Schlafes aus. 

Zu den häufigsten schlafbezogenen Atmungsstörungen zählen das Upper-Airway-Resistance-Syndrom (UARS) und das obstruktive Schlafapnoe-Hypopnoe-Syndrome* (OSAHS), auch obstruktive Schlafapnoe (OSA) genannt. 

Wenn Ihr Patient schlafbezogene Atmungsstörungen hat, leidet er höchstwahrscheinlich an Schlaffragmentierung und Tagesmüdigkeit und hat eine reduzierte Lebensqualität. Aber er ist keineswegs allein: Jeder fünfte Erwachsene leidet unter schlafbezogenen Atmungsstörungen.1

 

Quellenangaben:

  1. Young T, Peppard PE, Gottlieb DJ. Epidemiology of obstructive sleep apnea: a population health perspective. Am J Respir Crit Care Med 2002;165(9):1217-39.

* Eine Apnoe ist eine Atempause von mehr als 10 Sekunden. Als Hypopnoe wird eine Verminderung des Atemflusses um mindestens 30 % für mindestens 10 Sekunden bei verminderter Sauerstoffsättigung oder einem Arousal bezeichnet.