FAQs: Reinigung & Instandhaltung  von Therapiegeräten

Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Reinigung und Instandhaltung von Therapiegeräten, Tipps zur Therapie und Lösungen für die Reise finden Sie hier.

 

Unterstützung bei der Verwendung eines Therapiegerätes 

Dafür kann es mehrere Gründe geben. Die folgenden Möglichkeiten sollten Ihnen bei der Fehlersuche und -behebung helfen:

  • Stellen Sie sicher, dass das Therapiegerät Ihres Patienten eingeschaltet ist und dass die Maske richtig angepasst wurde. Wenn Sie nicht wissen, wie sie die Maske Ihres Patienten anpassen können, helfen Ihnen unsere Masken FAQs weiter. Wenn Ihr Patient Probleme mit starken Leckagen hat und Smart Start/Stop eingeschaltet ist, schaltet sich das Therapiegerät möglicherweise automatisch wegen der Leckagen aus.

 

  • Stellen Sie sicher, dass der Netzstecker vollständig und korrekt in das Gerät eingesteckt ist. Wenn der Stecker korrekt sitzt, leuchtet die Ein-/Aus-Taste auf.

 

  • Stellen Sie sicher, dass keine Decken und keine anderen Gegenstände das Gerät oder das Netzteil abdecken.

 

  • Stellen Sie sicher, dass der Filter nicht blockiert ist. Wenn das der Fall sein sollte, wechseln Sie ihn aus.

 

  • Stellen Sie bei S9™ Therapiegeräten sicher, dass der Deckel des Atemluftbefeuchters geschlossen ist und dass die Befeuchterkammer richtig eingesetzt wurde. 

 

  • Stellen Sie sicher, dass der Patient nicht die Start/Stop-Taste verwendet, um nachts die LCD-Anzeige einzuschalten, da dies die Therapie stoppt.

 

  • Überprüfen Sie, ob eine Nachricht angezeigt wird. Ist eine Meldung zu sehen, befolgen Sie die Anweisungen, um sie zu löschen.

 

  • Ziehen Sie den Stecker des Gerätes aus der Steckdose, und stecken Sie ihn dann wieder ein.

 

  • Gelegentlich kann es zu Stromstörungen kommen, die zu einem Abschalten des Gerätes führen. Fragen Sie Ihren Patienten, ob sich andere Geräte (z. B. der Wecker) zur gleichen Zeit abgeschaltet haben.

 

  • Wenn Ihr Patient ein aktiviertes AirSense™ 10 bzw. AirCurve™ 10 Therapiegerät verwendet, stellt Ihnen die TeleService-Funktion von AirView™  nützliche Informationen bereit, die Ihnen bei der Fehlersuche aus der Ferne helfen können.

Wir schlagen Folgendes vor:

  • Atemluftbefeuchter. Die Verwendung eines Therapiegerätes zur Behandlung von Schlafapnoe kann manchmal zu Trockenheit von Hals, Nase und Mund führen. Zu diesen Symptomen kommt es, weil der vom Therapiegerät erzeugte Luftfluss die natürliche Befeuchtungsfähigkeit des Atmungssystems übersteigt. Atemluftbefeuchter und beheizbare Schläuche können die Feuchtigkeit in der Luft, die Ihr Patient einatmet, erhöhen und dadurch diese Symptome reduzieren und die Therapie angenehmer machen.

 

  • Nasentropfen/Nasensalbe/Nasenspray. Nasenallergien und -verstopfungen können dazu führen, dass Patienten nachts durch den Mund atmen. Das trocknet den Rachen und Mund aus und kann sich negativ auf die Schlafapnoe-Therapie auswirken. In diesem Fall könnte nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt ein abschwellendes Mittel oder ein Antihistamin für Abhilfe sorgen.

 

  • Kinnband. Wenn Ihr Patient während der Schlafapnoe-Therapie an Trockenheit von Nase und Mund leidet, liegt das vielleicht daran, dass er mit offenem Mund schläft. Dieses Problem könnte mit einem Kinnband gelöst werden, das den Mund des Patienten nachts geschlossen hält.

 

  • Full Face Maske.  Chronische Nasenallergien und andere Nasenprobleme wie die Verkrümmung der Nasenscheidewand können das Atmen durch die Nase erschweren. Eine mögliche Lösung sind Full Face Masken, die sicherstellen, dass Ihr Patient therapiert wird, egal, ob er durch die Nase oder durch den Mund atmet.

Bei einigen Patienten führt die Verwendung eines Atemtherapiegerätes zu Völlegefühl, insbesondere am Anfang der Therapie. Wenn Ihr Patient unter Völlegefühl leidet, können Sie ihm Folgendes empfehlen:

  • Er sollte vermeiden, Luft zu schlucken.  Wenn Ihr Patient gerade erst mit der CPAP-Therapie begonnen hat, schluckt er möglicherweise Luft, statt normal zu atmen. Das Schlucken von Luft kann zu Völlegefühl und Blähungen führen. Er sollte versuchen, so normal wie möglich zu atmen, wenn er das Therapiegerät verwendet.

 

  • Probieren Sie ein APAP-Therapiegerät (automatischer positiver Atemwegsdruck) aus. Wenn sich die Druckbedürfnisse Ihres Patienten im Verlauf der Nacht ändern, sollten Sie vielleicht ein AutoSet™ Therapiegerät von ResMed in Erwägung ziehen. Diese Geräte passen den Druck im Verlauf der Nacht automatisch an die individuellen Beatmungsbedürfnisse Ihres Patienten an. Indem die AutoSet Therapiegeräte weniger Druck bereitstellen, wenn der Patient weniger Druck benötigt, können Völlegefühl und Blähungen verhindert werden.

Wir schlagen folgende Lösungen vor:

  • Die „Rampen-Funktion”. Die Rampen-Funktion soll die Behandlung angenehmer machen. Indem das Gerät zunächst auf einen niedrigeren als den verordneten Druck eingestellt wird, kann sich der Patient nachts langsam an die Therapie gewöhnen, bevor der Druck über maximal 45 Minuten auf den vollen Therapiedruck erhöht wird. Die Rampen-Funktion sorgt dafür, dass das Therapiegerät den verordneten Therapiedruck langsamer erreicht und der Patient deshalb mehr Zeit hat, bequem einzuschlafen. Für die AirSense 10-Therapiegeräte [link to sleep apnoea machines page] von ResMed empfehlen wir, dass Sie die Funktion Auto-Rampe verwenden, die automatisch erkennt, wenn Ihr Patient eingeschlafen ist, und von da an den Druck erhöht.

 

  • APAP-Therapiegerät.  Wenn sich die Druckbedürfnisse Ihres Patienten im Verlauf der Nacht ändern, sollten Sie vielleicht ein AutoSet™ Therapiegerät von ResMed in Erwägung ziehen. Diese Therapiegeräte passen den Druck im Verlauf der Nacht automatisch an die individuellen Beatmungsbedürfnisse von Patienten an.

 

  • Die EPR-Funktion. Die ResMed Therapiegeräte haben eine EPR-Funktion (Exspiratorische Druckabsenkung), die dafür sorgt, dass der Druck reduziert wird, wenn der Patient ausatmet. Diese Funktion kann für ein natürlicheres und angenehmeres Ausatmen sorgen.

 

  • Geduld: Erinnern Sie Ihren Patienten daran, dass es eine Weile dauern kann, bis er sich an die Therapie gewöhnt hat. Die meisten Patienten brauchen Zeit, bevor sie sich mit einem Therapiegerät und einer Maske wohl fühlen. Einige Patienten gewöhnen sich schneller an die Maske, wenn sie diese bei laufendem Therapiegerät tagsüber tragen, z. B. beim Fernsehen.

Der Stromverbrauch wird im Stromsparmodus reduziert. Sie können diesen Modus aktivieren, indem Sie die Start-/Stopp-Taste drei Sekunden lang gedrückt halten. Wenn Ihr Patient zudem den Stecker aus der Steckdose ziehen möchte, sollte er damit mindestens zwei Minuten nach dem Ende der Therapie warten.

Wenn Sie die Daten Ihres Patienten mit Hilfe von Telemonitoring ansehen wollen, muss das Gerät eingeschaltet bleiben, damit die Daten gesendet werden können.

Wie sollten Patienten ihre Atemluftbefeuchter reinigen?

Die regelmäßige Pflege und Reinigung des Atemluftbefeuchters Ihres Patienten trägt zur Funktionsfähigkeit des Gerätes und einer angenehmeren Therapieerfahrung bei. Im Folgenden finden Sie Antworten auf häufige Fragen zur Reinigung von Atemluftbefeuchtern.

Die Gebrauchsanweisungen von Atemluftbefeuchtern enthalten Hinweise zur Reinigung der jeweiligen Atemluftbefeuchter und ihrer Komponenten. Generell sollte der Befeuchter bzw. die Wasserkammer täglich mit warmem Wasser und einem milden Reinigungsmittel gewaschen, gründlich mit sauberem Wasser abgespült und vor direktem Sonnenlicht geschützt getrocknet werden. Einmal monatlich sollte Ihr Patient den Befeuchter auf Verschleißerscheinungen untersuchen.  

Patienten dürfen zum Reinigen ihrer Atemluftbefeuchter keine derfolgenden Produkte verwenden, da diese das Material beschädigen und somit die Lebensdauer des Produktes verkürzen können: 

  • Bleichmittel bzw. auf Chlor, Alkohol oder Ammonium basierende Lösungen
  • Feuchtigkeitsspendende, antibakterielle oder auf Glycerin basierende Seifen
  • Wasserenthärter und ungenehmigte Entkalkungsmittel

Hier sind die Reinigungsanweisungen für den beheizbaren Atemluftbefeuchter von ResMed:

Täglich

  1. Waschen Sie nach dem Auseinandernehmen den Befeuchterdeckel mit Dichtung und das Unterteil in warmem Wasser mit einem milden Reinigungsmittel.
  2. Spülen Sie die Komponenten gut mit sauberem Wasser ab und lassen Sie diese vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt trocknen.

Monatlich 

  1. Ziehen Sie die Dichtung vom Befeuchterdeckel ab und waschen Sie sie in warmem Wasser mit einem milden Reinigungsmittel.
  2. Wischen Sie den Atemluftbefeuchter von außen mit einem feuchten Tuch und einem milden Reinigungsmittel ab.

Hinweis: Der auseinandergenommene Befeuchterdeckel, die Dichtung und das Unterteil können auch in einer Geschirrspülmaschine im Schon- oder Glaswaschgang (nur in der obersten Ablage) gewaschen werden. Ablagerungen von weißem Pulver in der Befeuchterkammer können mit einer Lösung aus einem Teil Haushaltsessig und zehn Teilen Wasser beseitigt werden.

Ausführliche Hinweise zur Reinigung des Schlauchsystems sind in der Gebrauchsanweisung für den Schlauch zu finden. Grundsätzlich sollte der Atemschlauch täglich vom Luftauslass abgenommen werden.

Hinweis: Hängen Sie den Atemschlauch bis zum nächsten Gebrauch an einem sauberen, trockenen Ort auf.

Der Atemschlauch darf dauerhaft nicht direkter Sonneneinwirkung ausgesetzt sein, da Sonnenlicht das Material verhärten und langfristig Risse verursachen kann.

Der Atemschlauch darf nicht in der Wasch- oder in der Geschirrspülmaschine gewaschen werden.

Einmal wöchentlich sollten Patienten den Schlauch durch Ziehen am Griffprofil der Muffe vom Therapiegerät abnehmen und in warmem Wasser mit einem milden Reinigungsmittel waschen. Danach muss der Schlauch gründlich abgespült und an einem sauberen, trockenen Ort zum Trocknen aufgehängt werden. Der Schlauch muss dann bei der nächsten Verwendung des Therapiegerätes wieder an den Luftauslass und die Maske angeschlossen werden.

ResMed empfiehlt validierte Verfahren zur Reinigung und Desinfektion von beheizbaren Atemluftbefeuchtern, die für mehrere Patienten in Schlaflaboren und Krankenhäusern verwendet werden. Hinweise dazu finden Sie in den Desinfektionsanleitungen für Atemluftbefeuchter von ResMed.

Die Desinfektionsschritte sind jedoch von Land zu Land unterschiedlich. Daher sollte jede medizinische Einrichtung vorab ihre eigenen Desinfektionsanleitungen berücksichtigen.

Therapiegeräte und SD-Karten 

Wir empfehlen, eine von ResMed bereitgestellte SD-Karte zu verwenden, da diese Karten den gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheitsstandards entsprechen.

ResMed hat mehrere SD-Karten ausgewählt, die diesen Sicherheitsstandards entsprechen (z. B. IEC 60601-1). Sie sind entweder im Lieferumfang von Therapiegeräten oder als Zubehör erhältlich. Nicht alle SD-Karten auf dem Markt entsprechen den gesetzlichen Anforderungen oder wurden auf Kompatibilität mit ResMed Atemtherapiegeräten getestet und validiert.

Das hängt vom Schlaftherapiegerät ab. Bei einem S9 Atemtherapiegerät kann eine 1 GB SD-Karte problemlos Nutzungsdaten von bis zu 365 Tagen, Detaildaten von 30 Tagen und Daten in hoher Auflösung von sieben Tagen speichern. Bei einem AirSense 10 bzw. einem AirCurve 10 Therapiegerät kann die mitgelieferte 4 GB SD-Karte Nutzungsdaten von bis zu 365 Tagen sowie Detaildaten und Daten in hoher Auflösung von 30 Tagen speichern.

Nein. Diese SD-Karten könnten zwar mit Hilfe eines Adapters mit den Therapiegeräten verwendet werden, aber sie entsprechen nicht den IEC 60601-1-Anforderungen für medizinische elektrische Geräte für dieses Therapiegerät. Deshalb kann ResMed deren Verwendung nicht empfehlen.

Nein. SDHC-Karten können ebenso wie mini und micro SDHC-Karten und SDXC-Karten mit keinem der Schlaftherapiegeräte von ResMed verwendet werden.

Bei den AirSense 10 und AirCurve 10 Atemtherapiegeräten müssen Sie die SD-Kartenabdeckung abnehmen, um Zugriff auf die SD-Karte zu erhalten. Um die SD-Karte zu entnehmen, müssen Sie zuerst leicht gegen die Karte drücken und sie dann herausziehen. Um die SD-Karte in das Gerät einzuführen, müssen Sie die Karte in das Gerät schieben, bis Sie ein Klicken hören. Wir empfehlen das Einführen der SD-Karte bei ausgeschaltetem Therapiegerät. Sie kann auch bei eingeschaltetem Therapiegerät eingeführt werden, wenn keine Therapie bereitgestellt wird. Muss die Karte herausgenommen werden, um Daten zu prüfen, warten Sie mindestens zwei Minuten lang nach dem Ende der Therapie, bevor Sie die SD-Karte aus dem Gerät herausnehmen.

Alle AirSense 10 und AirCurve 10 Atemtherapiegeräte haben neben dem SD-Kartenschlitz eine LED-Anzeige, die angibt, wann die SD-Karte entnommen werden kann und wann nicht. Wenn die LED-Anzeige blinkt, müssen Sie warten, bis das Therapiegerät die SD-Karte nicht mehr verwendet. Wenn die LED-Anzeige nicht mehr aufleuchtet, können Sie die SD-Karte bedenkenlos herausnehmen.

Reisen mit ResMed Therapiegeräten 

Ja. ResMed bietet ein  90W Netzteil, mit dem ResMed Atemtherapiegeräte und die zugehörigen Atemluftbefeuchter an der Netzstromversorgung an geschlossen werden können. Benötigt der Patient keinen beheizbaren H5i™ Atemluftbefeuchter und wünscht sich eine leichte, praktische Stromversorgungslösung, ist das 30 W Netzgerät die perfekte Lösung.

Diese Netzteile dürfen nur in Wechselstromsteckdosen gesteckt werden. Sie dürfen nicht mit Gleichstrom betrieben werden. Patienten, die ihr Atemtherapiegerät an der Batterie eines Autos, Boots usw. anschließen möchten, benötigen dafür einen Gleichspannungswandler.

Ja. ResMed bietet einen Gleichspannungswandler an, mit dem Patienten ihre Schlaftherapiegeräte von ResMed über die Batterie eines Autos, Boots usw. betreiben können. Gleichspannungswandler dürfen nicht mit Beatmungsgeräten verwendet werden.

Die AirMini-, AirSense™ 10 und AirCurve™ 10 Gerätetaschen von ResMed sind die perfekten Reisebegleiter für die Schlaftherapiegeräte von ResMed. Diese stabilen, praktischen Taschen schützen das Atemtherapiegerät, den Atemluftbefeuchter, den Schlauch und die Maske auf Reisen. Sie haben zusätzliche Fächer für Extras wie Reinigungstücher und Ersatzfilter.

Die Gerätetaschen sind gut gepolstert, leicht zu packen und lassen sich mit den Griffen oder dem Schultergurt umkompliziert und komfortabel tragen.

Wir bieten stabile, gerätespezifische Taschen für unsere Astral™ und Stellar™ Beatmungsgeräte und das entsprechende Zubehör. All unsere Taschen können an einem Bett oder Rollstuhl befestigt werden und bieten guten Zugriff auf die Bedienoberfläche, damit Patienten und Pflegepersonal Alarme und Menüführung leicht einsehen und verwalten können, ohne das Gerät aus der Tasche nehmen zu müssen.

Die Astral Mobility Bag schützt das lebenserhaltende Astral Beatmungsgerät und sein Zubehör unterwegs. Die Mobility Bag kann leicht in der Hand oder mit ihren breiten, bequemen Schultergurten als Rucksack getragen werden. Sie bietet vollen Zugriff auf die Bedienoberfläche, wenn sich das Beatmungsgerät in der Tasche befindet. Das Alarmsystem des Gerätes funktioniert in der Mobility Bag mit einem Lautstärkebereich von 45 bis 75dBA (in fünf Schritten) - für optimale Sicherheit.

Die Stellar Mobility Bag gibt Ihrem Patienten die Sicherheit einer stabilen, gerätespezifischen Tasche, die vor Stößen, Staub und Wasser schützt.