Aktuelles für Patienten & Angehörige

ResMed setzt alles daran, für Patienten mit schweren Atemwegserkrankungen in Zeiten von COVID-19 die gewohnte Versorgung sicherzustellen. Auf der Website finden Sie als Betroffene erste grundlegende Informationen.

Informationen für Patienten, Angehörige und anderweitig Betroffene

Das Hauptaugenmerk von ResMed liegt in Zeiten der COVID-19 Pandemie darauf, die Verfügbarkeit von Beatmungsgeräten und Therapiegeräten zur Atmungsunterstützung sowie benötigtes Zubehör für die Patienten sicherzustellen, die sie am meisten benötigen.

Auch für medizinisches Fachpersonal und Homecare-Anbieter haben wir aktuelle Informationen zusammengestellt. Bitte klicken Sie hier.

Antworten auf Fragen von OSA-Patienten zum Coronavirus

Das Coronavirus (Sars-CoV-2) ändert nichts an Ihrer Schlafapnoediagnose, aufgrund derer Sie eine CPAP-Therapie durchführen. Sie können Ihr CPAP-Gerät nach wie vor verwenden. Falls bei Ihnen das Coronavirus diagnostiziert wird, halten Sie sich bitte an die medizinischen Empfehlungen Ihres Arztes.

Grundsätzlich ist eine Therapie bei einem schweren Krankheitsverlauf sehr komplex und kann nur mit medizinischem Fachwissen und klinisch ausgebildetem Personal durchgeführt werden. Wenn Sie positiv auf das Coronavirus getestet wurden, müssen Sie den Anweisungen der Mediziner folgen, die die Diagnose gestellt haben. ResMed verkauft seine Beatmungsgeräte in Deutschland gemäß den Vorgaben des deutschen Gesundheitssystems. In Deutschland ist hierfür eine ärztliche Verordnung erforderlich. Nur der Arzt hat das nötige Fachwissen, um zu entscheiden, welche Therapie für den jeweiligen Patienten eingesetzt werden muss.

Ein CPAP-Gerät ist für die Therapie einer Schlafapnoe vorgesehen. Die Folgen einer Coronavirus-Infektion können zu Atemversagen führen und erfordern andere, speziell dafür vorgesehene Beatmungsgeräte.

ResMed ist ein Hersteller von Medizinprodukten. Bitte kontaktieren Sie Ihren Arzt. Er berät Sie im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion und Ihrer CPAP-Behandlung.

ResMed ist ein Hersteller von Medizinprodukten. Bitte kontaktieren Sie Ihren Arzt, der Ihre individuelle Therapie begleitet. Er berät Sie im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion und einer CPAP-Behandlung und Sauerstoff.

Medizinisches Fachpersonal hat Empfehlungen zur Desinfektion unserer Therapiegeräte erhalten. Setzen Sie sich bitte mit Ihren Ansprechpartnern in Verbindung.

Ein CPAP-Gerät ist für die Therapie einer Schlafapnoe vorgesehen und kann nicht verhindern, dass Sie am Coronavirus erkranken. Bitte beachten Sie die politischen Vorgaben, die Hinweise der Gesundheitsbehörden oder Ihrer medizinischen Betreuung zur Vermeidung einer COVID-19-Erkrankung.

Ein CPAP-Gerät ist ein Gerät zur Therapie von Schlafapnoe. Ihr CPAP-Gerät hilft Ihnen dabei, Ihre Schlafapnoe zu therapieren. Sie sind durch den Einsatz Ihres CPAP-Gerätes keinem höheren Risiko ausgesetzt, an COVID-19 zu erkranken. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt, falls Sie ausführlichere Informationen hierzu benötigen.

Ihr CPAP-Gerät wurde Ihnen ausschließlich zum persönlichen Gebrauch verordnet. Ein CPAP -Gerät ist für die Therapie einer Schlafapnoe vorgesehen. Die Folgen einer Coronavirus- Infektion können zu Atemversagen führen und erfordern andere, speziell dafür vorgesehene Beatmungsgeräte.

Medizinisches Fachpersonal hat zur Desinfektion unserer Therapiegeräte Empfehlungen erhalten. Wenn Sie Ihr CPAP-Gerät reinigen möchten, finden Sie in der Bedienungsanleitung zu Ihrem Gerät eine Beschreibung zur wöchentlichen Reinigung.

Eine detaillierte Anleitung zur Reinigung Ihrer Maske finden Sie in der entsprechenden Gebrauchsanleitung oder hier in Kurzform:

1. Waschen Sie den Luftschlauch in warmem Wasser mit einem milden Reinigungsmittel. Waschen Sie ihn nicht in der Geschirrspülmaschine oder in der Waschmaschine.

2. Spülen Sie den Luftschlauch gut durch und lassen ihn dann geschützt vor direktem Sonnenlicht und/oder Wärme an der Luft trocknen.

3. Wischen Sie das Gerät außen mit einem trockenen Tuch ab.

Bitte beachten Sie, dass durch die Reinigung des Gerätes oder der Maske gemäß der Empfehlungen im Benutzerhandbuch keine Dekontamination oder Desinfektion gewährleistet wird. Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Ihren Arzt oder medizinischen Betreuer.

Ja, alle in China hergestellten Komponenten für Produkte von ResMed können sicher verwendet werden, und alle Komponenten, die in einer Fertigungsanlage von ResMed eingehen, durchlaufen vor der Herstellung strenge Sicherheits-, Hygiene- und Qualitätskontrollen. Die entsprechenden Verfahren wurden entwickelt, um unsere Gesundheit vor Gefährdungen wie COVID-19 zu schützen.

Wichtige Informationsquellen und Empfehlungen

Bundesgesundheitsministerium / Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

 

Robert-Koch-Institut

 

Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin

Pressekommentar von Katrin Pucknat, Präsidentin und Geschäftsführerin Germany bei ResMed

Katrin Pucknat, Präsidentin und Geschäftsführerin Germany bei ResMed, kommentiert die kritische Lage der außerklinisch beatmeten Patienten durch die Nichteinbeziehung der Homecare-Anbieter in Krisenplanung.

München, 24.03.2020 – Außerklinisch beatmete Patientinnen und Patienten zählen zu der SARS-CoV-2 Risikogruppe mit besonderer Gefährdung. Während in Deutschland aktuell Sanitätshäuser oder Apotheken beispielsweise als systemrelevant ihren Betrieb aufrechterhalten müssen, wird die für tausende von Patienten essenzielle Stellung der außerklinischen Intensivversorgung, der Beatmungstechnik und des Bereichs Homecare in der Notstandsplanung rund um die COVID-19-Pandemie nicht berücksichtigt. Eine Tatsache, die für Tausende von Patienten lebensgefährlich ist.

450.000 Patienten mit Atemwegserkrankungen in Heimtherapie akut bedroht

Wie auch der Verband für Medizintechnik Spectaris jüngst feststellte, sind insgesamt etwa 450.000 Menschen mit schweren Atemwegserkrankungen – davon ca. 85.000, die auf permanente Beatmung angewiesen sind – durch den Coronavirus COVID-19 im Moment besonders gefährdet. Die Patienten gehören zu verschiedensten Altersgruppen, vom Kleinkind zu älteren Patienten. In der Zeit vor Corona wurden sie gut und sicher außerklinisch versorgt. Diese lebenserhaltende Versorgung inklusive der damit verbundenen Pflege und der zugehörigen Hilfsmittelausstattung wird außerhalb des regulären Klinikbetriebs von Fachanbietern, sogenannten Homecare Providern, in Zusammenarbeit mit dem Pflegepersonal gewährleistet. Sie entlasten und unterstützen in der ambulanten Pflege damit das Gesundheitssystem erheblich. Zudem bieten sie durch die selbstständig mit den Pflegefachleuten vorgenommene Abstimmung eine größtmögliche Versorgungssicherheit für Patienten in der jeweils häuslichen Umgebung.

Ohne entsprechende Einbindung in Notfallplanung steht häusliche Versorgung vor dem Aus

Aktuell stehen diese Homecare Provider vor der erheblichen Herausforderung, nicht in die Notfallplanung der Behörden mit einbezogen worden zu sein. Dadurch entsteht bei vielen ein Versorgungsengpass mit Schutzanzügen und –masken und es brechen Personalressourcen weg, da nicht in allen Bundesländern auf die Kindernotbetreuung zurückgegriffen werden kann.

Die Folge ist eine Unterversorgung der ohnehin lebensbedrohlich erkrankten Menschen und deren Einlieferung in die aktuell bereits extrem belasteten Kliniken. Der Kampf um Intensivbetten wird damit unnötig verschärft. Bei entsprechend sichergestellter Versorgung durch die Homecare-Anbieter wäre diese zusätzliche Belastung der Kliniken in vielen Fällen vermeidbar. Deshalb sind die Homecare Provider in der außerklinischen Intensivpflege mit allen Mitteln zu unterstützen. Ihnen muss zum Wohle der betroffenen Patientengruppen die gleiche Relevanz zugesprochen werden wie anderen kritischen Teilnehmern der medizinischen Versorgungskette.

Über ResMed

ResMed (NYSE: RMD, ASX: RMD) ist Vorreiter in der Entwicklung innovativer Lösungen für die Schlaf- und Beatmungstherapie, um Patienten ein gesünderes Leben zu ermöglichen und Krankenhausaufenthalte zu vermeiden. Unsere telemedizinischen Therapiegeräte verändern die Versorgung von Menschen mit schlafbezogenen Atmungsstörungen, COPD und anderen chronischen Erkrankungen. Unsere umfassenden außerklinischen Softwareplattformen unterstützen Fachpersonal und Pflegekräfte dabei, Patienten in ihrer häuslichen Umgebung oder einer Pflegeeinrichtung zu versorgen. Mithilfe einer besseren Gesundheitsversorgung steigern wir die Lebensqualität, reduzieren die Auswirkungen chronischer Krankheiten und senken die Gesundheitsausgaben in über 140 Ländern.

Weitere Informationen unter: www.resmed.com

Kontakt

Für Patienten von ResMed Healthcare
Tel. 0800 2777000 (Mo-Fr 8-18 Uhr, kostenfrei)
E-Mail: reception@resmed.de
Hinweis für Patienten: Wenn Sie ein ResMed Produkt verwenden, aber über einen anderen Homecare-Provider versorgt werden, kontaktieren Sie diesen bitte direkt.


Ansprechpartner zu Beatmung und Sauerstofftherapie
ResMed Medizintechnik GmbH
Tel. 0800 6331000 (Mo-Fr 8-17 Uhr, kostenfrei)
E-Mail: beatmung@resmed.de


Ansprechpartner für den medizinischen Fachhandel
ResMed Deutschland GmbH
Tel. 0421 48993-0
E-Mail: info@resmed-deutschland.de


Pressekontakt
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Heike Schubert
Tel. 089 3888 920 16
E-Mail: ResMedGER@allisonpr.com