Instagram, TikTok und Co. fesseln uns, Netflix läuft, das Licht brennt und an Abschalten ist nicht zu denken? Zahlreiche äußere Faktoren beeinträchtigen unseren Schlaf – dazu gehören unter anderem künstliche Lichtquellen.
Unsere innere Uhr ist maßgeblich vom Sonnenaufgang und -untergang geprägt. Wenn es dunkel wird, produziert unser Körper das Hormon Melatonin. Melatonin sorgt dafür, dass wir müde werden und ist damit wichtig für unseren natürlichen Schlaf-Wach-Zyklus. Mit der Erfindung der Glühbirne sind wir zwar unabhängiger vom Sonnenlicht geworden, die künstliche Beleuchtung hat jedoch auch Auswirkungen auf unseren Biorhythmus: Unser Körper erkennt aufgrund des künstlichen Lichts von Lampen und Bildschirmen nicht mehr so gut, wann es Zeit ist zu schlafen.
Dabei ist Licht nicht gleich Licht. Es besteht aus Lux (Einheit der Beleuchtungsstärke), Lumen (Maß für Lichtintensität) und Wellenlängen, die den gesunden Schlaf alle mehr oder weniger beeinflussen. Als Faustregel gilt: Je mehr Lichtquellen und weitere Störfaktoren am Abend, desto größer die Auswirkung auf unseren Schlaf. Achten Sie also darauf, dass Sie Licht – egal ob künstlich oder natürlich – so gut es geht aus Ihrem Schlafzimmer verbannen!