Goodbye Hangover: Mit null Promille zu gutem Schlaf im Dry January | Resmed Deutschland

Goodbye Hangover: Mit null Promille zu gutem Schlaf im Dry January

Schlafgesundheit

Zusätzliche Kilos auf der Waage, viel zu viele Plätzchen, Lebkuchen und Co und das ein oder andere Glas Wein und Prosecco zu viel? Neues Jahr, neues Glück! Anfang Januar packt uns alle früher oder später der innere Schweinehund samt ehrgeizigen Vorsätzen, weniger Hochprozentiges zu trinken, mehr Sport zu machen und Zucker zu reduzieren.

Wie lange die Vorsätze anhalten, ist eine andere Sache. Doch es ist erwiesen, dass der Dry January-Trend aus Großbritannien, den gesamten Januar auf Alkohol zu verzichten, schon bei einmonatigem Alkoholverzicht eine enorme Wirkung zeigt. Eine Studie der Universität Sussex bestätigt, dass sich das Hautbild und die Schlafqualität der Teilnehmer:innen verbesserte, sie an Gewicht verloren haben, ihre Leber entgifteten und sich fitter und vitaler fühlten. Nicht verwunderlich, denn Alkohol wirkt sich negativ auf unseren Schlaf aus.1

Alkohol als Schlafkiller

Die Stimmung ist ausgelassen, der Prosecco fließt in Strömen – so schön der Abend, so bescheiden die Nacht. Schon geringe Mengen Alkohol am Abend können eine verkürzte Schlafzeit zur Folge haben und die Nachtruhe qualitativ verschlechtern, indem der natürliche Ablauf der unterschiedlichen Schlafphasen durcheinandergewirbelt wird.2

Alkohol macht zwar müde, rächt sich aber später in der Nacht – und die Wirkung hält länger an, als man vermutet. Die Gehirnaktivität der sogenannten Deltawellen wird abgeschwächt, sodass die Gedächtnisbildung und das Verinnerlichen von Gelerntem beeinträchtigt werden. Zeitgleich nimmt die Gehirnaktivität der Alphawellen zu, was ohne Alkoholkonsum im Schlaf nicht vorkommt. Diese gegeneinander wirkenden Gehirnaktivitäten haben erheblichen Einfluss auf unsere Schlafqualität.

Zudem blockiert Alkohol den REM-Schlaf, der entscheidend für die Regeneration ist, und stimuliert auch die Adenosin-Produktion – der chemische Stoff, der fürs Wachsein sorgt.3

Eine weitere unbeliebte Folge ist das Schnarchen, das durch das vibrierende Gaumenzäpfchen, Gaumensegel und den vorderen und hinteren Gaumenbogen ausgelöst wird.5

5 Tipps für den Umgang mit Alkohol nach dem Dry January

Wenn Sie ab Februar doch wieder ab und zu die Korken knallen lassen wollen, gibt es ein paar Tricks, die helfen, um die Nachtruhe nach Alkoholkonsum etwas weniger zu stören.

  • Mindestens drei Stunden vor dem Schlafengehen auf Alkohol verzichten, um nachts weniger häufig aufzuwachen
  • Ausreichend Wasser zu sich nehmen, um das Hochprozentige zu kompensieren
  • Nicht über den Durst trinken: Die konsumierte Alkoholmenge spielt eine große Rolle
  • Auf eine freie Nase vorm Schlafengehen achten, um Mundatmung zu vermeiden
  • Eher auf leichte Mahlzeiten am Abend setzen6

Sie setzen manchmal auf einen Schlummerdrunk? Als Alternative zum Alkohol kann Ihnen ein warmes Bad, ein heißer Tee, ein gutes Buch, Achtsamkeitsübungen oder ein gutes Gespräch abends dazu verhelfen, besser einzuschlafen. Überzeugen Sie sich selbst und finden Sie heraus, was ein Monat alkoholfrei mit Ihnen und Ihrem Schlaf macht: Der Dry January-Trend aus Großbritannien ist absolut einen Selbstversuch wert und eine willkommene Inspiration zu weniger Alkoholkonsum auf lange Sicht.

Schlafen Sie gut und auf ein gesundes Jahr !

Quellen:
  1. Kreiszeitung.de Dry January: Welche kurzfristigen Auswirkungen ein Alkoholverzicht auf den Körper hat (kreiszeitung.de); abgerufen am 9. Januar 2023
  2. Wissenschaft.de Alkohol stört den Schlaf – wissenschaft.de; abgerufen am 9. Januar 2023
  3. Sleepscore.com Du kannst ohne Alkohol nicht schlafen? 5 Alternativen zum Alkohol als Einschlafhilfe; abgerufen am 9. Januar 2023
  4. Deximed.de Schnarchen, Behandlungsmöglichkeiten – DEXIMED – Deutsche Experteninformation Medizin; abgerufen am 9. Januar 2023
  5. Apotheken-umschau.de Strategien gegen das Schnarchen | Apotheken Umschau (apotheken-umschau.de); abgerufen am 9. Januar 2023

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