Jedes Jahr dasselbe Prozedere: Am letzten Sonntag im März und im Oktober verstellen wir die Zeiger um eine Stunde. Und jedes Jahr eilt dieser Nacht die gleiche Frage voraus: Nach vorne oder nach hinten? Darf ich länger schlafen oder muss ich auf eine Stunde Schlaf verzichten? Eine Gedächtnisstütze hilft: Im Sommer stellen wir die Gartenmöbel „vor“ die Türe und im Winter wieder „zurück“ in den Schuppen.1
Am letzten Sonntag im März stellen wir die Uhren demzufolge um eine Stunde nach vorne, um sie am letzten Oktoberwochenende wieder um eine Stunde zurückzustellen. Beim Wechsel auf die Sommerzeit müssen wir somit auf eine Stunde Nachtruhe verzichten und dürfen dafür bei der Umstellung auf die Winterzeit länger schlafen.3
Die Frage, ob der Zeiger nach vorne oder nach hinten gedreht wird, ist sicherlich nicht der einzige Grund, warum die Mehrheit aller Deutschen die Zeitumstellung ablehnt. Das ergab eine Umfrage der DAK mit etwa Tausend Menschen: So kam heraus, dass etwa jede:r Vierte Probleme mit dem Wechsel zwischen Sommer- und Winterzeit hat.2