Ideal gebettet: Wie oft Sie Ihre Matratze wechseln solltenn | Resmed Deutschland

Ideal gebettet: Wie oft Sie Ihre Matratze wechseln solltenn

Schlaftipps

Himmlisch weich oder doch lieber ein stärkerer Härtegrad? Dass ausreichend Bewegung, eine ausgewogene Ernährung und die Vermeidung von Stress maßgeblich für guten Schlaf sind, ist fast jedem klar. Doch wie wichtig auch die richtige Matratze ist, wird oft verkannt. Dabei verbringen wir im Durchschnitt rund ein Drittel des Tages im Bett und unsere Matratzen sind enormen Strapazen ausgesetzt. Hochwertige Modelle haben je nach Qualität eine Lebensdauer von acht bis zehn Jahren – entscheidend ist das Raumgewicht, die Dichte des Materials und die Haltbarkeitsangabe.1

 

Warum sollte man seine Matratze wechseln?

Ganz einfach – ein gesunder Mensch verliert zirka einen halben Liter Schweiß pro Nacht, der gemeinsam mit Hautschuppen bis zur Matratze vordringen kann – der ideale Nährboden also für Hausstaubmilben, Bakterien sowie Pilze. Dies und die daraus resultierenden Allergien sind nicht besonders wünschenswert im eigenen Bett. Allein schon aus hygienischen Gründen sollte man seine Matratze daher regelmäßig austauschen – ganz abgesehen vom Verschleiß.

Zudem unterstützt eine gute Matratze die nächtlichen Bewegungen und kann so dazu beitragen, die Muskulatur zu entspannen. Auch Lattenroste unterstützen hier. Selbst wenn Sie ein Bett ohne Lattenrost haben, sollten Sie darauf achten, ein Bettsystem zu wählen, welches zu Ihrenindividuellen Bedürfnissen passt.2

Ursache für Gesundheits- und Schlafprobleme? Wechseln Sie Ihre Schlafunterlage!

Rückenschmerzen nach dem Aufstehen, ein verspannter Nacken und Sie fühlen sich alles andere als erholt? Dann könnte einer der Gründe eine falsche Matratze sein. Genau wie beim Arbeiten am Schreibtisch können aus einer schlechten Haltung im Schlaf gesundheitliche Probleme resultieren. Wichtig ist, dass Ihr Körper nachts entspannen kann, wofür die Wirbelsäule gut gelagert werden muss. Eine ungeeignete Matratze kann Rückenschmerzen, Durchblutungsstörungen, Kopfschmerzen und Verspannungen auslösen. Vor allem Seitenschläfer bekommen häufig Schulter- und Rückenverspannungen, da einige Matratzen für Seitenschläfer nicht hoch genug sind – eine Seitenschläfermatratze sollte mindestens 20 cm hoch sein.

Hinzukommt, dass viele Matratzen nicht zoniert sind – die fünf- oder siebenfache Einteilung der Matratze in Liegezonen mit unterschiedlicher Härte dient Rücken- und Seitenschläfern zur bestmöglichen Lagerung der Wirbelsäule. Ist das nicht der Fall, wird der Körper nicht optimal gestützt, da das Körpergewicht nicht bestmöglich ausgeglichen und verteilt wird. Um das Einsinken und Stützen auf ideale Weise zu fördern, sollte eine Matratze außerdem punktelastisch sein. So werden Knicke in der Wirbelsäule vermieden und der Lordosebereich (der Bereich der Halswirbelsäule und der Lendenwirbelsäule) gestützt.3

Ist es Zeit für einen Matratzenwechsel?

Nacht ein, Nacht aus ist Ihre Matratze die ideale Unterlage für Ihren Schlaf. Mithilfe eines kleinen Tests findest Sie leicht heraus, ob sich schon eine Liegekuhle gebildet hat. Legen Sie sich dazu mit einer langen Latte ohne Bettlaken in Längsrichtung auf die Matratze und messen Sie die Tiefe der Kuhle. Bei 1-2 cm Tiefe ist sie gerade noch in Ordnung, bei mehr als 2 cm sollten Sie über einen Tausch nachdenken. Sie können mithilfe des gleichen Tests auch überprüfen, ob Ihr Lattenrost durchgelegen ist, wenn Sie die Matratze auf den Boden legen. Ist die Liegekuhle hier gleich tief, gilt die Matratze als durchgelegen, bei halber Tiefe sind Matratze und Rost durchgelegen und wenn die Kuhle weg ist, ist nur der Rost durchgelegen.

Gibt es Möglichkeiten, die Lebensdauer einer Matratze zu verlängern?

Ja, die gibt es. Durch kontinuierliche Pflege und die richtige Reinigung können Sie Ihre Matratze in der Regel etwas länger nutzen. Stiftung Warentest empfiehlt beispielsweise, den waschbaren Bezug der Matratze alle drei Monate zu waschen und noch wichtiger, sie häufig zu lüften – am besten jedes Mal, wenn Sie Ihr Bett neu beziehen. Lassen Sie sie tagsüber ganz ohne Decken und Spannbetttuch offen liegen, sodass Feuchtigkeit entweichen kann.

Außerdem sollten Sie die Matratze von Zeit zu Zeit drehen und wenden, damit sie gleichmäßig genutzt wird und nicht nur an den selben Stellen durchgelegen wird. Auflagen, Topper und Schonbezüge schützen ebenfalls vor Verschmutzung. Die Reinigung mit dem Staubsauger ist nur bedingt zu empfehlen – Kleinpartikel und Staub werden zwar so entfernt, es können sich aber auch Teile der Unterpolsterung verschieben und Dellen in der Zwischenlage auftreten. Besonderer Tipp: Von unten sollte Luft an die Matratze kommen – daher besser auf Bettkästen und Unterbettkommoden verzichten.4

Die richtige Matratze ist genauso unabdingbar für guten Schlaf wie Bewegung, Ernährung und die Vermeidung von Stress. Schon beim Kauf einer neuen Matratze sollten Sie ordentlich Probeliegen, auf gute Beratung setzen und in sämtlichen Positionen testen, ob die Matratze die Richtige für Sie ist.

Schlafen Sie gut!

Quellen:
  1. Focus.de, Wie-oft-matratze-wechseln-ein-ratgeber_97929; abgerufen am 1. Dezember 2022
  2. AOK, Die-richtige-Matratze-finden, abgerufen am 19. Dezember 2022
  3. Derstandard.at, Auswirkungen-einer-falschen-matratze-auf-die-gesundheit; abgerufen am 19. Dezember 2022
  4. Br.de, Wie-lange-haelt-eine-matratze; abgerufen am 19. Dezember 2022

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