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Besser schlafen: Tipps für Ihre ideale Schlafzimmergestaltung

Schlaftipps

Nahezu jeder zweite Mensch leidet inzwischen permanent oder zeitweise an Schlafstörungen, fühlt sich oft müde, energielos und unkonzentriert.1 Hätten Sie gedacht, dass schlechter Schlaf auch mit Ihrer Schlafzimmergestaltung zusammenhängen kann? Die richtige Inneneinrichtung ist nicht nur schön fürs Auge, sondern auch förderlich für unseren Schlaf. Im Folgenden finden Sie einige Einrichtungsideen, wie Sie Ihr Schlafzimmer in Ihre ganz persönliche Wohlfühloase verwandeln können, die gleichzeitig optimale Bedingungen für eine erholsame Nacht bietet.

Schlafzimmergestaltung für guten Schlaf – worauf kommt es an?

Der Einfluss von Farben auf unsere Psyche, unsere Gesundheit und damit auch auf unseren Schlaf ist stärker, als man zunächst denkt. Farben werden häufig auch als „Muttersprache des Unbewussten“ beschrieben. Wissenschaftler:innen fanden heraus, dass bereits seit Jahrtausenden gewisse Farben eine Art Orientierungshilfe im Alltag bieten: Rot gibt unserem Gehirn beispielsweise eine Gefahrenwarnung, die für Aufmerksamkeit sorgt – man ist folglich hellwach. Helle Farbtöne wirken eher beruhigend, während kräftige Farben eine intensivere Wirkung haben.

Grün steht für Wachstum und freie Entfaltung und kann Glücksgefühle und Motivation auslösen – schon ein grünes Kissen im Schlafzimmer erzielt diese Wirkung. Grau symbolisiert die Dämmerung und spiegelt den Unterschied zwischen Tag und Nacht wider – es wirkt beruhigend und harmonisch. Eine ideale Farbwahl für unsere Schlafzimmer. Auch Blau hat eine sehr positive Wirkung: Blau steht für Ruhe und Zufriedenheit und regt gleichzeitig unsere Kreativität und Leistungsfähigkeit an.

Schon in der frühen Kindheit bilden wir unser Farbwissen aus, wobei unser Gehirn zirka 99 % aller Farbinformationen unbewusst verarbeitet. Farbforscher Professor Dr. Axel Buether fand in seinem Forschungslabor heraus, dass Farben einen erheblichen Einfluss auf unser Nervensystem haben. Veränderungen von Farbe und Licht wirken sich auf unseren Stoffwechsel, unsere Atmung, den Blutdruck und den Muskeltonus aus – und auch unsere Gefühlswelt verändert sich mit den Farben. Somit beeinflussen sie auch unsere Denk- und Verhaltensweise.

Eine Studie, die Buether 2019 an der Klinik für Intensivmedizin am Helios Universitätsklinikum Wuppertal durchführte, bestätigt: Unser Gesundheitszustand und unser Wohlbefinden können sich mit entsprechender Farbgestaltung um 62,7 % verbessern und den Einsatz von Medikamenten durchschnittlich um 30,1 % reduzieren. Durch den passenden Farbton kann demnach unterbewusst der richtige Rahmen für guten Schlaf geschaffen werden.2

Wie wirken sich Möbel und Einrichtungsgegenstände auf unseren Schlaf aus?

Generell gilt: Weniger ist mehr. Beschränken Sie sich auf das Wesentliche und vermeiden Sie zu viel Dekoration und Unordnung im Schlafzimmer. Eine ideale Grundordnung mit klarer Linie, die unter anderem durch Ordnungskisten, Schubladen und geschlossene (Kleider-)Schränke hergestellt werden kann, fördert erholsamen Schlaf. Auch hier zahlt es sich aus, wenn Möbel und andere Einrichtungsgegenstände farblich und gestalterisch ins Bild passen und Unaufgeregtheit ausstrahlen.3

Wie sieht es aus, wenn das Schlaf- auch als Arbeitszimmer genutzt wird?

Grundsätzlich ist es empfehlenswerter, den Ort, an dem Sie schlafen von dem Ort zu trennen, an dem Sie arbeiten. Durch verstärktes Homeoffice und kleine Wohnungen ist das oft leichter gesagt als getan. Dennoch sorgen smarte Lösungen wie die räumliche Abtrennung des Arbeitsbereichs im Schlafzimmer durch ein Regal oder einen Paravant sowie ein verräumbarer Klappschreibtisch dafür, dass ein Arbeitsbereich im Schlafzimmer nicht ganz so störend ins Gewicht fällt. Unser Tipp: Zumindest vom Bett aus sollten Sie Ihren Schreibtisch nicht sehen, um Ihre Psyche nicht unbewusst zu beeinflussen. Denn Abschalten ist das A und O, um gut in den Schlaf zu finden.4

Weitere Gestaltungstipps: Die richtige Beleuchtung und Pflanzen im Schlafzimmer

Pflanzen im Schlafzimmer – ja oder nein? Tatsächlich fanden Forscher heraus, dass Zimmerpflanzen das Raumklima verbessern, Schadstoffe aus der Luft filtern und für ideales Schlafklima sorgen können. Wichtig zu beachten ist, welche Pflanzen man sich ins Schlafzimmer stellt. Empfehlenswert sind beispielsweise sukkulente Pflanzen, die sogar nachts ohne Licht Sauerstoff produzieren und für ein ideales Raumklima sorgen. Darunter Aloe Vera, Bogenhanf oder Palmlilien.5

In Sachen Beleuchtung herrscht mehr Konsens: Licht gilt als wichtigster externer Einflussfaktor von Schlaf. Licht beeinflusst unsere innere Uhr, unsere Hormonproduktion und den zirkadianen Rhythmus. Es besteht aus Lux, Lumen und Wellenlängen und all diese Faktoren haben Einfluss auf unseren Schlaf. Lumen ist ein Maß für die Lichtintensität oder Helligkeit an der Lichtquelle. Lux hingegen nutzt Lumen-Werte, bezieht aber gleichzeitig die Auswirkungen des Lichts auf die Umgebung ein. Reguläre Lux-Werte zuhause liegen bei 300 bis 500, vor dem Schlafengehen sollten sie jedoch bei weniger als 180 liegen. Nachdem alle Lichtquellen ausgeschaltet sind, sollte der Wert unter fünf liegen.

Wichtig zu wissen ist auch, dass Sie blaues Licht am Abend meiden sollten, da es unsere Aufmerksamkeit und Wachheit fördert, die Ausschüttung des Einschlafhormons Melatonin bremst und das Einschlafen dadurch erschwert – Smartphones, Laptop und Co. sollten also rechtzeitig beiseitegelegt werden.6

Welche Art von Licht ist passend für unser Schlafzimmer?

Warmweißes Licht ist vor dem Schlafengehen die beste Wahl – idealerweise mit Dimmfunktion, um die Helligkeit zu regulieren. So können sowohl aktivierende als auch beruhigende Farbtemperaturen eingestellt werden, die den zirkadianen Rhythmus fördern. Ein aktueller Einrichtungstrend ist ein indirektes Beleuchtungskonzept, das für eine entspannte Atmosphäre sorgt und nicht zu hell ist. Weiterer Tipp – richten Sie Ihr Schlafzimmer durch entsprechende Vorhänge oder Rollläden so dunkel wie möglich ein, denn Schlafen in absoluter Dunkelheit ist optimal. Wer nicht gerne in kompletter Dunkelheit schläft, kann auf Lichtquellen mit Zeitsteuerung oder kleine Nachtlichter zurückgreifen.7

Auf die ideale Raumtemperatur und Luftqualität achten

Expert:innen empfehlen meist eine Schlafzimmertemperatur zwischen 15 und 18 Grad, wobei die Vorlieben individuell ganz unterschiedlich sind. Wärmer als 20 Grad sollte Ihr Schlafzimmer allerdings nicht sein, um ideale Bedingungen für guten Schlaf zu schaffen. Sie sollten weder frieren noch schwitzen und die eigene Körpertemperatur von 36 Grad mühelos halten können. Im Sommer empfiehlt es sich, Ihr Schlafzimmer frühzeitig abzudunkeln, um Hitze fernzuhalten.8

Und auch die Luftqualität ist wichtig für guten Schlaf: Sorgen Sie für ausreichend frische Luft durch richtiges Lüften und das Vermeiden zu hoher Luftfeuchtigkeit, was gleichzeitig Schimmelbildung und durch regelmäßiges Putzen auch die Anzahl an Hausstaubmilben reduziert. Bei Allergien und zu hoher Luftfeuchtigkeit kann auch ein Luftreinigungssystem sowie hypoallergene Bettwäsche sinnvoll sein.9

Es macht also nicht nur Spaß Ihr Schlafzimmer einzurichten und umzugestalten, sondern bringt auch jede Menge gesundheitliche Vorteile und fördert erholsamen Schlaf. Also los geht’s – Deko-Magazine und Interieur-Shops durchstöbern, Inspirationen suchen und Ihr Schlafzimmer in einen Wohlfühlraum verwandeln.

In diesem Sinne: Schlafen Sie gut!

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