Kälte und Dunkelheit sind nicht die beste Motivation, um das warme Bett am Morgen zu verlassen. Fühlen Sie sich auch ständig müde im Herbst und Winter? Damit sind Sie nicht allein! Die kühlen Monate gelten aufgrund der kürzeren Tage als dunkle Jahreszeit, in der uns Tageslicht, also die Sonne fehlt. Im Sommer kurbeln UV-Strahlen die Produktion von Hormonen wie Serotonin, Dopamin und Noradrenalin an – die sogenannten Glückshormone – und sorgen so für eine aufgehellte Stimmung.
Im Winter hingegen macht sich der Lichtmangel bemerkbar: Durch die Dunkelheit schüttet unser Körper vor allem Melatonin aus, das unseren Schlaf-Wach-Rhythmus steuert und uns schläfrig macht. Das Schlafhormon sorgt teilweise sogar für eine Art Winterdepression – die sogenannte „Saisonal-Abhängige-Depression“ (SAD).1