Nachtschweiß: Welche Ursache spielt unsere Psyche dabei?
Schwitzen ist absolut natürlich – überschüssige Wärme wird aus dem Körper von innen nach außen transportiert und abgegeben. Auch im Schlaf schwitzen wir. Gewisse Faktoren sorgen jedoch dafür, dass unser Körper vermehrt schwitzt. Dazu gehören Alkoholkonsum, eine unvorteilhafte Schlafumgebung, Medikamente, Erkrankungen, aber auch Stress. Mediziner:innen sprechen von Nachtschweiß, wenn man über einen längeren Zeitraum nachts schwitzt und bereits Schlafanzug und Bettlaken nass sind. Nächtliche Schwitzattacken sorgen bei Betroffenen häufig für Erschöpfung am Folgetag und haben belastende Ereignisse oder unvorteilhafte Schlafbedingungen als Ursache.
Die häufigsten Ursachen für nächtliche Hyperhidrose, sogenannte Störungen in der Schweißproduktion, liegen in hormonellen Veränderungen, Infektionskrankheiten, Autoimmunerkrankungen, Krebs, psychischen oder neurologischen Erkrankungen, Medikamenten oder schlicht und ergreifend in einem zu warmen Schlafzimmer oder dem Genuss von Alkohol, Nikotin, Koffein sowie stark gewürztem Essen. Nachtschweiß tritt zudem als Folge von Angststörungen oder dem Burnout-Syndrom auf und wird von Schlafstörungen begleitet.4