Adaptive PAP-Therapie bei Druck und Toleranzproblemen
Wenn PAP grundsätzlich der passende Therapieweg ist, CPAP oder APAP aber nicht ausreichend toleriert
oder wirksam umgesetzt werden können. Dann ist eine gezielte erneute Bewertung sinnvoll.
Wenn PAP-Therapie nicht stabil funktioniert
Dieser Pfad wird relevant, wenn CPAP oder APAP grundsätzlich passend ist, aber Druckbedarf, Ausatembeschwerden oder Toleranzprobleme die Therapie erschweren.
Auch obstruktive Restereignisse oder relevante Leckagen können Anlass für eine neue Einordnung sein. Bei zu hohen Leckagen sollten zunächst die Auswahl der Masken und die Maske selbst geprüft werden.
Ursache der Probleme gezielt einordnen
Druck und Toleranz prüfen
Hoher Druckbedarf, Ausatembeschwerden oder eine unzureichende Toleranz von CPAP oder APAP können dafür sprechen, die bisherige Therapie neu zu bewerten.
Restereignisse unterscheiden
Persistierende obstruktive Ereignisse können zu diesem Pfad passen. Zentrale Restereignisse sowie Hinweise auf Hypoventilation oder Hyperkapnie erfordern dagegen eine weiterführende Abklärung.
PAP-Therapie gezielt neu bewerten
Zunächst sollte geklärt werden, was die bisherige Therapie erschwert:
- Druckbedarf
- Ausatembeschwerden
- Maske und Leckage
- Therapietoleranz
- obstruktive Restereignisse
In diesen Fällen könnte eine adaptive PAP-Therapie wie eine BiLevel S oder Auto BiLevel Option geprüft werden. Je nach Befund kann dafür eine erneute Titration oder Beurteilung im Schlaflabor sinnvoll sein.
PAP-Therapie kann der richtige Weg sein, der richtige Therapiemodus ist für den Behandlungserfolg entscheidend.
Treten weiterhin Restereignisse unter Therapie auf?
Zentrale Ereignisse oder Hinweise auf Hypoventilation bzw. Hyperkapnie erfordern eine weiterführende Einordnung.