Beeinflusst Fasten unseren Schlaf?
Fakt ist: Detoxing hat Auswirkungen auf spezielle Körpervorgänge wie unseren Stoffwechsel, Reinigungsmechanismen werden angeregt und beeinträchtigen unsere Schlaf- und Wach-Hormone und unseren Schlafrhythmus. Wissenschaftlern zufolge kann Hunger wachhalten und das Schlafen erschweren. 93 % der Probanden in Studien fühlen sich allerdings energiegeladen und verspüren keinen Hunger beim Fasten.2
Viele Fastende benötigen plötzlich eine geringere Schlafdauer und sind nach sechs Stunden bereits top fit, andere wiederum haben ein erhöhtes Schlafbedürfnis, um sich zu regenerieren. Beides ist möglich, da sich unser Körper auf eine Art Ausnahmesituation einstellt – Stoffwechsel und Schlafmuster jedes Menschen sind unterschiedlich.
Auch zu viel essen oder Mahlzeiten zum falschen Zeitpunkt beeinflussen eine gute Schlafqualität. Kurz vor dem zu Bett gehen ist es beispielsweise ungünstig viel zu essen, da unsere Verdauungsorgane noch auf Hochtouren arbeiten. Jeder Mensch folgt dabei einer individuellen „inneren Uhr“, die unseren natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus vorgibt. Dieser sorgt dafür, dass wir uns tagsüber wach und nachts müde fühlen – unsere innere Uhr wird sowohl von Helligkeit und Dunkelheit als auch von Nahrungsaufnahme gesteuert. Das Fasten unterstützt dabei, unsere innere Uhr ins Gleichgewicht zu bringen, was dazu verhilft, besser einzuschlafen, durchzuschlafen und erholt aufzuwachen. Einer Studie zufolge verringert regelmäßiges Fasten nächtliches Aufwachen und zuckende Beinbewegungen, wodurch Studienteilnehmer ebenfalls besser schliefen.3
Zu beobachten ist außerdem, dass während des Fastens eine erhöhte Sensibilität für die eigenen Bedürfnisse entsteht und man aufmerksamer gegenüber den Signalen des Körpers ist.2,4