Schnarchen: Was verursacht Schnarchen? | Resmed Deutschland
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Schnarchen: Ursachen, Symptome und Lösungen

Schlafgesundheit Müdigkeit Mundtrockenheit Schlafstörungen Schnarchen

Schnarchen ist ein häufiges Phänomen, das während des Schlafs auftritt. Bei manchen Menschen klingt es leise, fast wie das Schnurren einer Katze.1 Bei anderen erinnert es eher an eine laut ratternde Kettensäge und stört damit sowohl den eigenen Schlaf als auch den der Partnerin oder des Partners. Doch warum schnarcht man überhaupt? In vielen Fällen ist Schnarchen harmlos. Es kann jedoch auch ein Hinweis auf eine ernstere Erkrankung wie Schlafapnoe sein.2 In diesem Artikel erfahren Sie, was Schnarchen verursacht, welche Warnsignale wichtig sind und was Sie dagegen tun können.

Schnarchen und Gesundheit: Was es aussagen kann

Schnarchen ist nicht nur ein störendes Geräusch, sondern kann auch auf gesundheitliche Ursachen hinweisen. In manchen Fällen kann Schnarchen ein Anzeichen für Schlafapnoe oder andere Erkrankungen sein, die Ihre Atmung und Ihr Wohlbefinden beeinträchtigen. Achten Sie auf folgende mögliche Anzeichen3:

  • Lautes Schnarchen, das den Schlaf stört
  • Nach Luft schnappen während des Schlafens
  • Aufwachen mit trockenem Mund oder Halsschmerzen
  • Ausgeprägte Tagesmüdigkeit
  • Konzentrationsschwierigkeiten

Was verursacht Schnarchen?

Schnarchen kann durch Lebensgewohnheiten und/oder anatomischen Faktoren ausgelöst werden. Zu den Ursachen für Schnarchen zählen1:

  • Verengung der Atemwege: Vergrößerte Mandeln oder ein vergrößertes Gaumenzäpfchen (das kleine, sackartige Gewebe, das hinten im Mund von der Mitte des weichen Gaumens herabhängt) können die Atemwege verengen.
  • Nasenprobleme: Anhaltende Nasenverstopfung oder eine verkrümmte Nasenscheidewand (eine schiefe Trennwand zwischen den Nasenlöchern) können die Wahrscheinlichkeit für Schnarchen erhöhen.
  • Alkoholkonsum: Vor allem vor dem Schlafengehen kann Alkohol die Muskeln im Rachen entspannen und die natürlichen Wecksignale des Körpers verlangsamen. Dadurch verengen sich die Atemwege leichter.
  • Schlafposition: In Rückenlage fällt die Zunge leichter nach hinten. Das kann Schnarchen verstärken.

Warum schnarche ich? Persönliche Auslöser erkennen

Jeder Mensch ist anders – daher können auch die Auslöser für Schnarchen unterschiedlich sein. Neben allgemeinen Ursachen lohnt sich die Frage: Was löst Ihr Schnarchen aus? Wenn Sie Ihre Körperbeschaffenheit, Allergien, Gewohnheiten und Ihre allgemeine Gesundheit betrachten, können Sie persönliche Auslöser oft besser identifizieren.1

Hilfreich ist ein Schlaftagebuch oder eine App, um Gewohnheiten festzuhalten. Nehmen Sie diese Notizen zu Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin mit – so lässt sich die Ursache schneller klären und die passende Lösung finden.

Warum schnarcht mein:e Bettpartner:in?

Wenn Ihr:e Bettpartner:in laut schnarcht, kann das Ihren Schlaf stören und auch Ihre Beziehung belasten.4 Auslöser sind oft verschiedene Faktoren, darunter Schlafposition, Allergien, Schlafmuster, gesundheitliche Probleme sowie Lebensgewohnheiten wie Alkoholkonsum und Rauchen.1 Das Problem kann belastend sein, doch wenn Sie gemeinsam daran arbeiten, können Sie Wege finden, Ihren Schlaf, Energie, Gesundheit und Lebensqualität zu verbessern.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Schnarchen und Symptomen der Schlafapnoe?

Nur weil Sie schnarchen, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass Sie an Schlafapnoe leiden. Regelmäßiges Schnarchen kann jedoch ein Anzeichen für eine obstruktive Schlafapnoe sein. Weitere typische Anzeichen einer Schlafapnoe sind Atemaussetzer und das Schnappen nach Luft im Schlaf. Auch wenn Schnarchen sowohl für Sie als auch für Ihre:n Bettpartner:in störend sein kann, sollte es Anlass sein, zu Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin über Schlafapnoe zu sprechen.

Schnarchen stoppen: Was helfen kann

Viele Maßnahmen gegen Schnarchen beginnen mit einfachen Änderungen im Alltag2 :

  • Schlafposition anpassen: Wenn Sie meist auf dem Rücken schlafen, testen Sie das Schlafen in Seitenlage, um Ihr Schnarchen zu reduzieren.
  • Abends auf Alkohol verzichten: Wer regelmäßig abends Alkohol trinkt, sollte einige Wochen ohne testen – das kann das Schnarchen deutlich reduzieren.
  • Rauchen aufgeben: Rauch kann die Atemwege reizen und Schnarchen begünstigen.
  • Bewegung und Gewichtsabnahme: Weniger Gewebe im Halsbereich kann die Atemwege entlasten und Schnarchen verringern.2

Wann sollten Sie wegen Schnarchens einen Arzt oder eine Ärztin aufsuchen?

Wenn Sie einige oder alle der genannten Tipps ausprobiert haben und dennoch keine Verbesserung Ihres Schnarchens feststellen — oder wenn es sich sogar verschlimmert — sollten Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin aufsuchen, um sich auf Schlafapnoe untersuchen zu lassen.3 Vor allem wenn Ihr Schnarchen laut oder häufig ist oder Sie mit Atemnot aufwachen, kann Ihr Arzt oder Ihre Ärztin dabei helfen festzustellen, ob Ihr Schnarchen ein Symptom einer ernsthafteren Erkrankung wie Schlafapnoe ist. Unabhängig von der Ursache Ihres Schnarchens kann es Ihnen — und Ihrem Bettpartner oder Ihrer Bettpartnerin — helfen, der Ursache auf den Grund zu gehen, um ruhiger zu schlafen und mit mehr Energie in den Tag zu starten.

Schnarchen Sie oder Ihr:e Bettpartner:in?

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Dieser Blogbeitrag enthält allgemeine Informationen zu medizinischen Erkrankungen und Behandlungen. Er ist nicht als Ersatz für eine professionelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung gedacht. Die Informationen stellen keine medizinische Beratung dar und sollten auch nicht als solche verstanden werden. Sie sollten die Informationen auf dieser Website nicht als Alternative zur Beratung durch Ihren Arzt, Ihrer Ärztin oder eine andere qualifizierte medizinische Fachkraft heranziehen.

Wenn Sie spezifische Fragen zu einer medizinischen Angelegenheit haben, sollten Sie Ihren Arzt, Ihre Ärztin oder eine andere qualifizierte medizinische Fachkraft konsultieren. Wenn Sie vermuten, an einer Erkrankung zu leiden, sollten Sie unverzüglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Zögern Sie nicht, ärztlichen Rat einzuholen, ignorieren Sie keinen medizinischen Rat und brechen Sie keine medizinische Behandlung aufgrund von Informationen auf dieser Website ab. Die in diesem Blog und auf dieser Website geäußerten Ansichten stehen in keinem Zusammenhang mit den Ansichten akademischer Einrichtungen, Krankenhäuser, Praxen oder anderer Institutionen, mit denen die Autor:innen verbunden sind, und spiegeln nicht unmittelbar die Ansichten von Resmed oder einer seiner Tochtergesellschaften oder verbundenen Unternehmen wider.

Quellen:
  1. “Snoring – Symptoms and Causes.” Mayo Clinic, https://www.mayoclinic.org/diseases-conditions/snoring/symptoms-causes/syc-20377694.
  2. “Snoring – Diagnosis and Treatment” – Mayo Clinic. https://www.mayoclinic.org/diseases-conditions/snoring/diagnosis-treatment/drc-20377701.
  3. “Sleep Apnea – Symptoms” | NHLBI, NIH. 9 Jan. 2025, https://www.nhlbi.nih.gov/health/sleep-apnea/symptoms.
  4. “World Sleep Day 2025 Report.” Resmed, https://document.resmed.com/documents/global/resmed-wsd-2025-report.pdf.

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